Abenteuer an der Côte d’Azur

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Der Mann und ich haben ein großes Abenteuer an der Côte d’Azur erlebt: Wir haben eine Buggy-Tour gemacht!

Und es war fantastisch!

Normalerweise machen wir keine Ausflüge, bei denen der Hund nicht dabei sein kann. Aber es ist schon ziemlich warm und der Hund hat keine große Lust, dauernd mit uns durch die Gegend zu laufen. Zum Baden ist er dabei, aber sonst? Guckt er eher strafend – manchmal habe ich das Gefühl, dass er die Augen verdreht und denkt: Müssen die schoooon wieder laufen?! Können die nicht einfach mal irgendwo still sitzen bleiben!? Ich erkläre ihm dann immer, dass das Teil seines Aufgabenbereiches ist: Herrchen und Frauchen auszuführen. Aber jetzt dachten wir, erfüllen wir ihm einfach mal seinen Wunsch und lassen ihn in Ruhe schlafen.

Und wir machen mal was, was wir sonst nicht tun, was ausgefallenes, verrücktes: Wir fahren mit einem Offroadwagen durch’s Gelände.

Was soll ich sagen? Es hat sooo viel Spaß gemacht!

Natürlich habe ich alter Schisser mir anfänglich etwas in die Hosen gemacht und natürlich habe ich mich zuerst nicht ans Steuer getraut… (Eventuell gab es auch ein, zwei Momente, wo es möglicherweise so aussah, als würde ich mir die Augen zuhalten…)

Gefährlich?

Kein bisschen!

Man heizt im Massif de l’Esterel über Buckelpisten, durch Senken, durch Gestrüpp, über Ebenen… Aber kein Problem, die Gruppe hat zwei Tourguides, die aufpassen, dass niemand sich verfährt, falsch abbiegt oder was Dummes macht. Und zwischendrin machen sie sogar noch Fotos von den Teilnehmern! Toll!
Vor besonders spannenden Stellen wird beim ersten Mal Drüberfahren gehalten und man bekommt eine kleine Einweisung, was man machen soll, um die steile Steigung oder Abfahrt zu meistern. Das klappt super – wenn man nicht so ein Schisser ist, wie ich…

Fahrerwechsel

Ich glaube, es ist ein riesiges Privatgelände, das man befährt. Und ich glaube, man fährt alle Wege mehrmals, ab und an habe ich etwas wiedererkannt. Aber da man zwischendrin mehrmals den Fahrer wechseln kann, fällt das eigentlich nicht weiter auf. Jeder kann mal durch den Fluss und den Matsch brettern und diese senkrechte Steigung meistern.

Kurz vor dem Ende habe ich mich dann auch mal ans Lenkrad getraut. Es ist ein ganz anderes Fahrgefühl als mit dem Auto. An einer Stelle fährt man einen steilen Hügel hoch und oben sieht man dann erstmal nicht, wo es runtergeht, wie bei einer Achterbahn. Und wenn man fast senkrecht (wahrscheinlich nicht, aber es fühlt sich so an) den Hügel wieder runterfährt, dachte ich dauernd, jetzt bleiben wir mit der Schnauze im Boden stecken. Sind wir aber nie, weil die Schnauze dafür gar nicht lang genug ist.

Technische Details der Buggys

So viel mal vorweg: Von der Technik habe ich nicht viel Ahnung.

Aber die Buggys sind Elektrofahrzeuge, was meine grüne Seele und ich super finden! Und was dem Fahrspaß überhaupt nicht schadet, eher im Gegenteil: Man hört den Fahrtwind, manchmal sogar Vögel, das Lachen der anderen Teilnehmer – es fühlt sich echter an, mittendrin.

Die Buggys sind außerdem vollautomatisch. Wenn man auf der Straße fährt, schaltet man in den normalen Fahrmodus und den Hinterachsenantrieb. Sobald man ins Gelände kommt, schaltet man in einen anderen Gang und wechselt in den Vierradantrieb.

Natürlich ist man auch angeschnallt und es gibt so etwas ähnliches wie Türen. Die Anschnallgurte sind übrigens super stark, die halten einen viel stärker als im Auto fest. Ich hab mich total sicher gefühlt. Die Polsterung und Federung ist auch super, ich habe ja Rücken, aber das war eigentlich kein Problem. Am nächsten Tag fühlt man sich natürlich schon etwas durchgeschüttelt, was ja aber auch kein Wunder ist, schließlich wurde man das ja auch. Aber es war gut auszuhalten.

Respekt für die Natur

Die Guides weisen mehrmals darauf hin, dass wir durch die Natur fahren, dass wir nicht rumschreien soll, um die Tiere nicht verschrecken und dass wir uns insgesamt gesittet verhalten soll. Das hat mir richtig gut gefallen. Normalerweise denkt man ja, dass solche Geländefahrten der Wahnsinn für Flora und Fauna ist – und das ist es auch, aber in diesem Fall nicht so sehr, als wenn wir mit einer Abgaswolke hinter uns durch die Landschaft knattern würden. Wir halten an zwei Stellen, wo wir etwas Besonderes über die Pflanzen und Tierchen erfahren, aber ich will jetzt nicht alles vorwegnehmen.

Ort und Anbieter

Die Buggys von Estérel Aventures bekommt Ihr in Agay, die genaue Adresse lautet: 1513-1481 Boulevard de la 36ème division du Texas, 83700 Saint-Raphaël. Ihr solltet ca. 15 Minuten vor Abfahrt da sein, denn es gibt noch Organisatorisches zu erledigen (Mietvertrag, Führerschein, Versicherung – alles total easy online per QR-Code erledigbar).

Beachten:

Da es bei der Tour durch die Wallachei geht, ist es eigentlich eh klar: Hinterher seht Ihr aus wie Schwein! Aber das ist ja gerade Teil des Spaßes.


Wir sind ziemlich weit vorne gewesen, deswegen gab es begrenzt Staub, aber der feine Sand war überall, sogar in den Ohren. Ohne Brille würde ich das auf keinen Fall empfehlen, anfangs haben mir die Augen vom Fahrtwind getränt, später vom Dreck gejuckt.
Auf Sonnenschutz sollte man auch auf gar keinen Fall verzichten, aber der Buggy hat kein Dach und keine Frontscheibe, also sollte der Hut schön fest sitzen.

Was noch?

Etwas zu trinken ist nicht verkehrt. Die ganze Tour dauert um die zwei Stunden, teils durch Wald, teils über freie Fläche. Und der Staub macht auch ein bisschen durstig. Außerdem sind feste Schuhe Pflicht.

Parken

Es gibt einen großen öffentlichen Parkplatz (gratis), 5 Minuten zu Fuß von der Verleihstation entfernt. Neben dem Parkplatz befindet sich ein Monument en hommage aux soldats du débarquement (“Mahnmal für die Landung der Soldaten”), das auch unbedingt einen Besuch wert ist. Vielleicht wisst Ihr schon, dass die Côte d’Azur eine wichtige Landestelle für die Alliierten im 2. Weltkrieg war. Das Mahnmal erinnert an den 15.08.1944 und die Landung der Amerikaner, die Frankreich befreit haben. Regelmäßig finden hier Feierlichkeiten zu diesem Anlass statt, zu der Veteranen kommen und die originalen Armeefahrzeuge gezeigt werden.

Ihr könnt ja nach der Buggytour mal einen Abstecher hin machen.

Aber erstmal wünsche ich Euch ganz viel Spaß bei der Fahrt und freue mich, wenn Ihr mir berichtet, wie es Euch gefallen hat!

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